Galerie Forum Amalienpark
Ellen Fuhr
Arbeiten aus vier Jahrzehnten


»Melancholie«, Acryl auf Leinwand, 2005


»Zu Golding – Herr der Fliegen, das Tier«, Radierung, 1988


»Djuna Barnes – Nachtgespräch«, Radierung, 1986


»Veronese, Venus und Adonis«, Zeichnung, o.J.


»- mit Hund -«, Holzschnitt, 2013

... Ihr künstlerisches Rüstzeug, das ist unübersehbar, wurde ihr in Dresden mitgegeben. Das Schwellen des zeichnerischen Impulses weiterzutreiben und geistige Tiefen zu durchdringen, war die Spezialität ihres Lehrers Gerhard Kettner. Ellen Fuhr vermochte seine Meisterschaft weiterzutragen.
aus der Rede zur Ausstellungseröffnung "In memoriam Ellen Fuhr“, Galerie der Berliner Graphikpresse, Berlin, 30.8.2018

... Der Zufall ist ein wichtiger Teil der künstlerischen Arbeit von Ellen Fuhr. Oder anders gesagt, die Bilder waren erst fertig, nachdem die ursprüngliche Idee getilgt war. Ellen Fuhr weiß vorher nie, wie das Bild werden wird das sie in Angriff nimmt - es ist jedes Mal ein Abenteuer. Die Anfangsidee dient nur als Ausgangspunkt. Oft bleibt, nachdem viele Schichten aufgetragen sind, nur wenig von diesem Ausgangspunkt übrig.
aus dem Katalogtext "Glück und Vergänglichkeit", Dr. Simone Tippach-Schneider, Berlin 2015

... Mein Hauptthema ist die Zeit und der Zufall. Beides beeinflusst das Menschenleben in großem Maße. Der Mensch möchte planen, verstehen, voraussagen, ihn treibt die Angst vor dem Zufall und vor dem Unberechenbaren. Hinter allem steht die große Frage nach dem Sinn. Das Erschaffen von Schönheit, Vernunft, Frieden ist ein Sinn, und man kann das menschliche Gehirn in seiner Kreativität bewundern.
Zitat Ellen Fuhr, 2012

10. November – 20. Dezember 2018

Ausstellungseröffnung
Freitag, 9. November 2018, 19.30 Uhr
Laudatio: Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien Berlin
Dr. Simone Tippach-Schneider, Galerie Forum Amalienpark
Musik: Cathrin Pfeifer, Akkordeon
Einladung

Buchvorstellung
Freitag, 30. November 2018, 19 Uhr
»Ellen Fuhr – Picasso, Rubens und Monet auf Hiddensee« Gespräch mit Christoph Tannert, Annette Gundermann und Günter Fuhr
Moderation: Dr. Simone Tippach-Schneider


Buchpräsentation
Freitag, 7. Dezember 2018, 19 Uhr
»Nun schauen mich immer mindestens
vier Augen an« Carlfriedrich Claus,
Gerhard Wolf und Christa Wolf – Der Briefwechsel, 1971-1998
herausgegeben vom Kunstkeller Annaberg e.V. und dem Chemnitzer Verlag, November 2018
Lesung mit Gerhard Wolf, den Herausgebern und Initiatoren

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